/Ecuador/Zivildienst
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Da sich meine Begeisterung fuer geistiges Eigentum in Grenzen hält, kann jeder die Fotos benutzen. Bitte nur fairer Weise um einen Link auf diese Seite.
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Zivildienst, bzw Sozialdienst in Ecuador
1. Einleitung
Nie habe ich die Entscheidung bereut, nach der Schule den "Zivildienst" im Ausland, in Ecuador zu machen. Eigentlich heisst der Zivildienst im Ausland "Anderer Dienst im Ausland" und stellt einen Ersatzdienst dar. Dazu später mehr.
Wenn man solch ein Dienst oder Entwicklungshilfe plant, sollte man sich vorbereiten. Sonst kann der Entwicklungsdienst schnell kontraproduktiv werden! Generell ist Entwicklungsdienst keine einfache Sache.
Dafuer kann man auch mit Erfahrungen und Einblicken belohnt werden, welche normalen Touristen verschlossen bleiben. Nicht zuletzt ist auch die Freude und Motivation zur guten Tat ein wichtiger Punkt.
2. Der Andere Dienst im Ausland
Aus Hoheitsstaatlichen Gründen, heisst der Zivildienst im Ausland wie die Überschrift. Dieser dauert in der regel 12 Monate, also mindestens 2 Monate laenger als der Zivildienst.
Der finanzielle Aspekt haengt ganz von der Organisation ab, welche einen in den Einsatz schickt. Oben steht als PDF Link eine Liste mit den moeglichen Träger Organisationen die diesen Dienst anbieten. Ich freue mich dass sich die Liste im Vergleich zu "meiner Zeit", 2003 deutlich erweitert hat. Auch fuer Ecuador gibt es einige Organisationen, welche den Dienst dort anbieten und unabhaengig von Missionarsarbeit sind.
2.1 Das offizielle Blatt zum Anderen Dienst im Ausland mit einer Liste aller Träger Organisationen gibt es
hier
3. Vorbereitung
Dieser Teil bezieht sich auf die Vorbereitung auf einen Sozial/Zivildienst in Ecuador oder einem ähnlichen Land. Generelle Vorbereitung zum Ecuador Besuch (zB. als Tourist) findet Ihr unter Vorbereitung (in Arbeit...)
Das ganze Gerede übler kulturelle Sensibilitaet ....... ist wichtig! Es gilt die Kultur und Denkweise zu kennen, um sein Handeln dementsprechend anpassen zu koennen.Sonst verhält man sich schnell wie ein Elefant im Porzellanladen, ohne es zu merken.
In meiner Zivi Zeit dort, habe ich dies einige Male erlebt. Beispielsweise hat ein Zivi-Kollege den Jugendlichen aus dem Dorf stolz erzählt wie viel man in Deutschland als Pilot verdient. Damit hat er dann den Wunsch zu migrieren, die negative Sicht auf das eigene Land, vielleicht auch Neid auf den Westen nur verstearkt. Man bewegt sich in einem ganz anderen sozialen Medium, in welchem man sich mit Feingefühl und sozialer Sensibilitaet verhalten sollte.
Meistens wird man auch dementsprechend vorbereitet.
Auch halte ich es fuer wichtig, sich mit seiner voraussichtlichen Arbeit auseinanderzusetzen.
Dass die beste Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe ist, hat sich bereits rumgesprochen. Trotzdem schadet es nicht sich mit dem Thema Entwicklungshilfe auseinanderzusetzen, insbesondere wenn man auf die Region bezogene Literatur hat.
Zur Sprache: Zum Mindest Grundkenntnisse braucht man. Hat man diese, kann man sich in einem 2 wochigem Crash Kurs soweit vorbereiten, dass man sich Verstaendigen kann.
Gute Sprachkenntnisse sind auch von Vorteil, um die Denkweise und Empfindungen der Menschen besser verstehen zu können.
4. Mein Zivildienst
Da ich ecuadorianische Wurzeln und Familie habe, habe ich mich besonders gefreut in diesem Land Zivildienst leisten zu konnen. Ich bewarb mich bei einer kleinen Stiftung namens "Scheune eV." und wurde angenommen. Diese Stiftung, welche heute soweit ich weiss keine Zivis mehr hat, hat mich damals zusammen mit ca. 8 weiteren nach Ecuador geschickt. In Gruppen zu zweit oder zu dritt waren wir in der Sierra verteilt. Teilweise war die Arbeit organisiert. Viele mussten sich die Arbeit jedoch selbst organisieren, was eigentlich nicht schwer war, ehrenamtliche, soziale Arbeit zu finden. In regelmaessigen Berichten sollten wir von unserer Arbeit berichten, was spaeter leider nicht immer konsequent durchgezogen wurde. Auch gab es kaum Kontrollen ueber uns. Ein paar meiner verfassten Berichte stehen unten.
Mich schickte man nach Nabon, einem typischen und urspruenglichen Doerfchen der Anden. Dazu habe ich viele Fotos, ein eigenes Kapitel und unter "Angebote" besondere Moeglichkeiten dieses Dorf und die Menschen kennenzulernen.
Anfangs umfasste meine Arbeit das Austragen von Mahlzeiten, welche von einer lokalen Stiftung gespendet wurde, an alte Menschen die den Weg zum Essenssal im Zentrum nicht mehr bewaeltigten. Dies war sehr schoen. Ich lernte die Gegend und die Geschichten der alten Leute kennen, und erntete dazu noch viel Dankbarkeit.
Im weiteren gab ich Englisch Unterricht in einer Indianer Gemeinde namens Ayaloma. Den Kindern der 3. bis 6. Klasse Englisch zu unterrichten hat zwar sehr Spass gemacht, war auch sehr anstrengend. Vor allem aber eine besondere Erfahrung.
Detailliert steht dies in den folgenden Ziviberichten und Eindruecken.
4.1.1 Ziviberichte Nabon
Bericht vom 9. September:
Hallo Alanus und Eli,
Ich hoffe es geht Dir wieder besser, Eli. Habe hier auch noch was, was Dir gut tun koennte, zumindest hat es Odin geholfen;)..
Mir geht es sehr gut hier. Die Ankunft war ein bisschen verwirrend, aber zum Glueck sind die Nachbarn sehr nett hier, so dass sie mich gleich zu sich geholt haben und mir was zu Essen angeboten haben. Abgeschlossen war unser Haus auch nicht, so dass ich ohne Probleme hier uebernachten konnte.
Es hat uns sehr geholfen, dass Dominik die Leute hier kennt und die Kontakte zum Municipio und anderen Leuten hat. So haben wir keine Probleme genuegend Arbeit zu finden. Ich hatte zwar in Freiburg angegeben, dass ich keine Eingewoehnungszeit brauche, aber ich habe nun gemerkt dass es doch ein bisschen schwierig ist, gleich arbeiten anzufangen ohne vorher die Leute kennengelernt zu haben, und sich hier eingerichtet zu haben. Zum Beispiel habe ich erst im Laufe der ersten beiden Wochen verstanden, wie das Verhaeltnis der Leute zu uns ist und was sie denken koennten wenn sie mich ansehen. Dazu hat mir auch eine nicht so schoene Erfahrung im ueberfuellten Buss von Quenca nach Quito verholfen, als ein alter Indigena aufstehen musste damit ich mich neben jemanden setzen konnte, fuer den wir Europaer was ganz besonderes sind. Erst nach zwei Stunden in Nabon habe ich gemerkt was passiert ist. Ich habe mich sehr ueber meinen Sitznachbarn geaergert, weil er den Mann aufgefordert hatte aufzustehen und mich angelogen hatte als ich ihn fragte ob nicht der alte senior da vorne hier vorher sass.
Auch aus der Erfahrung mit Hendrik in Quenca ueberfallen zu werden habe ich was gelernt. Zum einen sollte man nicht um 2 Uhr nachts angetrunken mit 15 Dollarn in der Tasche durch Quenca laufen, auch wenn Dominik mir vorher am gleichen Tag versicherte, dass es dort nachts nichts zu befuerchten gibt;). Ausserdem kann ich jetzt besser beurteilen in wie weit ich es gerechtfertigt finde ``reiche`` Touristen zu ueberfallen, wenn man selber kaum was zu Essen hat.
Die restlichen Erfahrungen waren eigentlich nur gute. Zum einen kann ich die Herzlichkeit der meisten Menschen hier voll bestaetigen aber auch die Unwissenheit vieler.
Auch die Fiesta des Nachbardorfes von Chaqui war besser als jede Disco. Der Alkohl hat geholfen mit den Leuten und Jugendlichen zu sprechen und zu feiern, als ob man jemand von Ihnen sei, ohne dass dabei die voellig unterschiedliche Kultur, Herkunft und einfach das Gefuehl des anders sein im Weg stand. Ich glaube, dass dies nicht nur aus meiner Sicht so empfunden wurde, sondern auch von der der Leute hier.
Wie es zur Zeit aussieht, werden wir in den Schulen aus Nabon ein Projekt in Sachen Muelltrennung und Umgang mit Wasser durchfuehren.
Ausserdem werden wir im Centro de Salud mithelfen, wo viel Arbeit gebraucht wird.
Mit den Kindern und Jugendlichen haben wir auch Sport gemacht, wobei Hendrik die kleineren Maedchen und ich die groesseren bekahm.
Fuer diese Aufgabe schien Hendrik wie geboren, ich glaube kein Lehrer haette mit den Kindern mehr spass haben koennen.
Hier in Nabon gibt es ein Sportraum, der geschlossen ist weil sich dem keiner annimmt, was wahrscheinlich ich nun tun werde, so dass vieleicht 4mal die Woche fuer 2 Stunden dort sein werde.
Neben diesen Sachen laufen Hendirk und ich mit noch jeweils einer anderen Idee im Kopf umher. Von Hendriks Idee habt Ihr wohl schon geheort.
Die letzte Zeit habe ich auch damit verbracht mir das Buch oder Heft des Municipio ueber Nabon durchzulesen. Nabon ist das Kanton mir der niedrigsten Entwicklung in Azuay. Das Verhaeltnis der Terms of Trade von Nabon und Quenca ist aehnlich wie dass von Lateinamerika und den USA, weil Nabon nur Landwirtschaft hat.
Wir wir auch auf Eurem Seminar gelernt hatten, beinhaltet sinnvolle Entwicklungsarbeit auch, dass die Projekte und Aktionen weiter Fruechte tragen, auch nachdem man nicht mehr da ist.
Ich habe noch Kontakt zu der Tourismusorganisation, mit der ich vor 2 Jahren das Tour geplant hatte. Diese Organisation sagt von sich, dass eine non-profit Organisation ist und sich der Entwicklung und Umwelt Ecuadors widmit. Somit habe ich mir gedacht, dass ich hier Leute suche die sich hier auskennen und auch die schoenen Orte kennen die es hier gibt. Man koennte zum Beispiel 2Taegige Wandertouren organisieren die von Einheimischen gefuehrt werden, von hier aus starten und ueber einen schoenen Weg zu einer Indiogemeinde fuehrt, wo sie in einer Traditionellen Huette uebernachten koennten. Ein Indio aus der Gemeinde koennte Ihnen was ueber sich erzahlen und Ihnen das Dorf, die Kultur und die Lebensweise zeigen. Auch den suedlichen Sternenhimmel, welcher nirgens so schoen ist, wie hier auf 3000 metern hoehe ohne das Licht der Staedte, koennete man der Gruppe mit einem kleinen Fernrohr oder Fernglas naeherbringen Die Gruppe koennte dies zum Beispiel mit Arbeit bei einer Minga bezahlen und am naehchsten Tag ueber eine kleine Bergbestigung zuruecklaufen. Auch die Landschaft wuerde den Touristen sehr gefallen.
Meiner Meinung nach wuerde dies den Einheimischen nicht nur finanziel helfen, sondern auch der Bewunderung und Liebe zur eigenen Kultur foerderlich sein, wie man am Beispiel der Otavalenios sieht.
Ihr koennt mir ja mal schreiben, was Ihr hiervon haltet, damit ich weiss, ob ich dies in Angriff nehmen kann.
Sonst geht es mir hier sehr gut. Habe mir auch schon ein Bett und Regal gebaut. Das einzige was ich hoechstens ein wenig schade finde, ist dass ich nichts mit Indio-Gemeinden zu tun habe, auch weil ich vor hatte Quitchua zu lernen. Ich werde mich aber trotzdem mal erkundigen ob es hier nicht jemanden gibt, der dies Unterrichtet.
Vieleicht koennt Ihr mir ja noch einen gefallen tun. Wie Ihr wisst, mache ich gerne Dias, nur habe ich dummerweise meinen Projektor in Deutschland vergessen.
Kennst Du vieleicht noch jemanden oder einen Zivi der in naechster Zeit nach Ecuador kommt und ihn mir mitbringen koennte, wenn er noch Platz im Gepeack hat. Ich wuerde ihn fuer diesen Umstand auch 20 Dollar anbieten. Wenn ja, kannst Du mir ja die Adresse vieleicht geben. Hast Du vieleicht auch noch die E-mail Adresse von Hanno oder das Dokument was mal rumgegangen ist von den Adressen der Zivis hier?
Wie ich gehoert habe, wollt Ihr zu den Fiestas von Rosas kommen, worauf ich mich schon freue.
Wie abgemacht, werde ich meine Monatsberichte auch nicht vergessen, den ich dann in ungefaehr 2 Wochen schreiben werde, weil ich dann seit rund einem Monat hier bin.
Denn also viele Gruesse noch!!
Bis dann
Andreas
4.1.2 Bericht vom 29. Oktober
Hallo Alanus und Elli,
wir waren zwar gerade bei Euch und sehen uns auf den Fiestas wohl bald wieder, aber so ein Zivibericht kann wohl nicht schaden, wenn schon der 2. Monat hier fuer mich angebrochen ist.
Wie Ihr wisst, geht es uns hier sehr gut. Morgen werde ich mich um meine Ausweise kuemmern, da ich dann genau 3Monate in Ecuador bin und ich nicht sicher bin, ob ich von da an als illegaler Einwanderer gelte.
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Mit der der Schule haben wir es nun so geregelt, dass Hendrik Montags und Dienstags dort arbeiten wird und ich am Mittwoch und Freitag. Sobald die Schueler soweit sind, habe ich vor, die Schueler einen Briefaustausch mit der Klasse meines Onkels in Deutschlad machen zu lassen, was sicher interessant fuer beide Seiten ist. Auch fuer mich bringt die Arbeit in der Schule unheimlich viele neue Erfahrungen und Eindruecke. Besonders die Gespraeche mit einer alten indigena Frau. Unbeding habe ich vor, mich in einem Jahr auf Quichua einigermassen unterhalten zu koennen.
Die Arbeit mit Donja Wilma geht wie gewohnt weiter, nur dass ich nun einer Frau weniger das Essen bringe, da diese nun letzte Woche wie erzaehlt gestorben ist. Im Moment bin ich auch dabei, das Essen fuer einen weiteren Man zu organisieren, muss ich aber noch gucken. Dann ist auch geplant, bald in die Komunidades zu fahren und dort Essensrationen auszuteilen. Auch suche ich nach Spendern und Helfe in der Gestaltung eines Informationsblattes, da dies noetig ist, um in Deutschland Spender zu finden und von meiner Familie so gewuenscht wurde. Ausserdem moechte ich, fuer alle Faelle, der Organisation ein bisschen auf den Zahn fuehlen, um sicher zu gehen, dass das Geld nicht veruntreut wird.
Wenn die Schule naechst Wochen anfaengt, ist es so geplant, dass Hendrik Mittwoch und Donnerstag Essen austeilt, da ich dann in der Schule beschaeftigt bin, und ich die restlichen Tage.
Wenn ich nun endlich mit Don Pedro richtig sprechen kann, habe ich vor, das Gimnasio richtig aufzuraeumen, kaputte Geraete zu reparieren oder zu verstauen, einen oder zwei Boxsaecke in den richtigen Raum aufzuhaengen die Tischtennisplatte oben in den richtigen Raum zu raeumen und andere Sachen umzuraumen, wozu ich eben noch mal richtig mit Don Pedro sprechen muss. Vieleicht biete ich auch Kickboxen und Hendrik Aerobick (ich hoffe richtig geschrieben) an. Bin zwar kein Profi, aber um den Jugendlichen ein bisschen was zu zeigen, wird es wohl ausreichen.
Dann habe ich in der Tourismus Sache noch mal Mut gefasst und arbeite jetzt mit dem Municipio zusammen. Gute Fotos von bestimmten Orten werden noch gebraucht, womit ich dies vielleicht halb in Zivildienst und halb in Hobby einteile. Eine Homepage fuer Nabon habe ich nun vor zu basteln. Bald wird meine neue Seite ueber Ecuador und andere Sachen fertig sein. Dies sehe ich zwar als Freizeit an, doch habe ich mir ueberlegt, dass es ein sehr wertvoller Beitrag sein kann, wenn man nicht nur den Ecuadorianern oder Indigenas “Aufklaerungsarbeit” ueber uns sondern auch beitraegt, die oeffendliche Meinung in Europa zu mehr Solidaritaet und zu beeinflussen und vor allem zu zeigen, dass auch die westlichen Laender, Weltbank und IWWF Schuld daran tragen. Auch koennte die Seite helfen, dass sich Touristen hier sensibler und vorbildlicher verhalten. Wohl nur sehr gering, aber ein wie ich glaube sinnvoller Beitrag ist es.
Werde dann einfach bescheid sagen, wenn sie fertig ist.
Auch helfen wir bei der Organisation einiger Projekttage oder Fiestas mit, zum Beispiel sollte ich mir ein par Vorschlaege zum “Tag der Violencia” ueberlegen, welche ich nun abtippe….
Die Sache mit dem Umweltprojet in den Schulen haengt nun jedoch ein bisschen in der Luft, auch weil ich nun letzte Woche merkte, dass ich mit den anderen Sachen genug zu tun habe.
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So siehts denn bei mir nun aus. Ich bin recht froh, dass genug Arbeit organisiert ist, bevor 3 Monate um sind.
Wir haben von einer Frau in der Nachbarschaft, welcher wir das Essen immer bringen, ein kleines Feld geliehen bekommen, welches wir nun mit der Hilfe einer Freundin aus Rosas gestern bestellt haben. Im Mai sollen wir dann Mais, Bohnen, Kohl und andere Sachen zu Essen haben.
Danke auch nochmal fuer den netten Abend bei Dir, Elli.
Hendrik kommt morgen nach Quenca und ich am Samstag fuer die Fiestas nach.
Denn also bis zum naechsten Zivitreff am Samstag
Und viele Gruesse auch noch an Euch alle
Andreas
4.1.3 Zivibericht von November
Hallo Alanus und Elli,
nun bin ich schon ueber 3Monate hier, ploetzlich alles furchbar schnell gegangen. Seltsam auch, nun schon ploetzlich Dezember zu haben, ohne dass sich das Wetter veraendert hat.
Die ganzen Sachen, welche ich letztes mal genannt habe, an all denen arbeite ich nun nicht mehr. War doch ein bisschen viel, so dass ein par Sachen einfach wegfielen.
Ich gebe nun Mittwochs und Freitags in Aialoma Englisch Unterricht, was anstrengender ist, als ich dachte.
Dann hat der Chef der Liga, vom Gymnasio gewechselt. Der neue Praesident geht auch mit viel mehr Elan an die Sache und will dieses Gimnasio in einen anderen Raum, welcher viel groesser ist, verlegen.
Dann habe ich vor bei Mingas mitzuarbeiten, um die Communidades ein bisschen kennenzulernen. Der, der dafuer nun zustaendig ist, will mir nun bescheid sagen, wenn’s irgendwo eine gibt. Dies ist wohl auch ganz gut, wenn ich den Tourismus noch mal in Angriff nehmen moechte, weil ich dazu erstmal einen guten Contakt zu den Communidades brauche. Mit Alfonso aus Nabon, war ich vor ein par Wochen auch in so nem Tourismo Communitario Kurs. War recht interessant.
Und wenn ich nicht Unterricht gebe oder nicht gerade in Quenca bin, bringe ich den Alten Leuten das Essen vormittags.
Schande auch, dass Dominik nun zurueckfaehrt. Er hat in Nabon unheimlich viele Freunde gewonnen und Leute kennengelernt. Ob ich das so gut hinbekommen, bin ich mir nicht so sicher.
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Gemeinschaftsessen bei den Hochlandsindianern in Ayaloma zu Weihnachten
Untterricht in Ayaloma
Auf dem Weg nach Rosas
Rosas
Weihnachten
Raul und seine Brueder
Nabon Zentrum, wo ich Zivildient leistete
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